Wir fuhren mit einer unstabilen Wetterprognose ins Ötztal, genauer gesagt nach Zwieselstein, am Scheideweg Vent / Gurgl. Dort hatten wir uns in der Talherberge der DAV Regensburg eingemietet. Hier wollten wir unsere Venter Runde mit einem gemütlichen Abend starten.
Nach einem lustigen Abend in der gut ausgestatteten Selbstversorgerunterkunft packten wir am Morgen unseren Rucksack für die kommenden Tage. Wie oben schon erwähnt, brauche ich dazu nicht allzu lange. Aber hier merkte ich beim Anziehe
Vom Parkplatz weg konnten wir auf einer gut eingefahrenen und geschlossenen Schneeoberfläche ins Kraspestal hineingleiten. Das oft lawinengefährdete, enge Tal ist anders als bei den üblichen Skitouren von keinem dichten Waldgürtel geschützt und so kamen wir schnell voran. Erst an der ersten Steilstufe, der sogenannten „ersten Zwing“ ging es nicht mehr ohne Spitzkehren weiter. Da die Zwing von den vielen Abfahrern ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde, mussten wir nach rechts zum Sommerweg au
Ist es der voranschreitende Klimawandel oder doch nur „wieder“ ein weiterer schlechter Winter. Da gibt es verschiedenste Ansichten und Meinungen. Fakt ist, und das ist auch meine Meinung, die Winter werden immer kürzer, die Schneegrenze geht nach oben und das hat mit Sicherheit mit der menschgemachten Klimaveränderung zu tun. Denn so rasch wie sich die Erde momentan erwärmt, so war es auch in der Vorzeit nicht. Es reiht sich ein Rekord Wärmemonat an den anderen. Hohe Ausgangspunkte und Schneelöc
In der Zeit von Schneemangel ist die Tourensuche immer schwierig. Für uns war also nach den Neuschneefällen in der letzten Woche trotzdem ein hoher Ausgangspunkt von Nöten. Denn es fehlen bestimmt immer noch etwa 100cm Schnee um die mittleren Schneehöhen der letzten Jahre um diese Jahreszeit zu erreichen…
Wir checkten die Internetforen und Tourenbücher, um einerseits einen die hohe Ausgangslage und zum anderen auch ein allen passendes Ziel zu finden. Dabei war die Schneequalität eher uninteress
Die Lage war schwierig! Der Schneemangel abseits der beschneiten und präparierten Skipisten stellte uns auch dieses Jahr im Hochwinter vor Herausforderungen und letzte Nacht hatte es bis auf 2300 Meter hinaufgeregnet.
Zu den eher schwachen Bedingungen kam hinzu, dass ich die heurige Skitourensaison noch nicht eröffnet hatte. Deshalb war ich etwas zurückhaltend, als die möglichen Tourenpartner die Grünstein-Umfahrung vorschlugen. Zum einen war ich begeistert, weil ich die schon ewig mal machen
Die Weißkugel ist für mich bisher unerreicht. Schon einige Mal geplant, so musste ich auch Tourenpartner allein fahren lassen, weil Privat was dazwischen gekommen ist. Die Anstiege sind von allen Seiten möglich. Nur vom Langtauferer Tal ist die Tour besonders lang und anspruchsvoll. Genau das richtige für uns! Ein große Unternehmung mit 25 Kilometer Wegstrecke und an die 2000 Höhenmeter zeigen uns schon einen gewissen Respekt auf.
Lange überlegen wir am Vorabend wegen der Lawinenlage. Können wir
Nach einer problemlosen Anreise ins Langtauferer Tal parkten wir unser Auto am Parkplatz der Maseben Liftstation. Wir packten unseren Rucksack und gingen die paar Meter zum Karlinbach hinunter. Dort schnallten wir unsere Ski unter die Füße und stiegen die teilweise zu Buckelpiste ausgefahrene und Pickelharte Piste auf. Das Wetter ist schön und auch die folgenden Tage sind gut vorausgesagt. Was uns aber ein wenig zu Bedenken gibt, sind die hohen Temperaturen in den nächsten Tagen, die sich auch
Wenn man als Skitourengeher an die Stubaier Alpen denkt, denkt man meistens an das Sellraintal. Orte wie Praxmar, Lüsens, Sankt Siegmund oder Gries lassen die Tourengeherherzen höherschlagen. Auch diesmal war eines der Sellrainer Hotspots ein Ausgangspunkt im Winterkalender des Straubinger Alpenvereins. Von Gries aus, als Start- und Endpunkt hatte sich Albert eine schöne Durchquerung der Westlichen Stubaier Alpen ausgedacht. Obwohl ich schon unzählige Male in diesem Skitoureneldorado war, zögert
Schon lange wollte ich nach Kolm Saigurn ins hintere Rauriser Tal, da wo die Skitourenberge Hocharn und Sonnblick alles überstrahlen. Deshalb freute ich mich, dass Tobi ein Wochenende im Naturfreundehaus im Rahmen einer Alpenvereins-Sektionstour angeboten hatte. Ich sagte sofort zu und beschäftigte mich anschließend mit dem Tourenangebot im Rauriser Tal. Die Tourenmöglichkeiten ließen fast keine Wünsche offen. Von einfachen Aufstiege auf schöne Skigipfel bis zu großartige Überschreitungen und Ko
Eigentlich war ich nie der Sportler, der sich immer und andauernd mit anderen messen musste, um sich so motivieren zu können. Ich war zwar immer bei den verschiedensten Ausdauer-Sportveranstaltungen sehr gerne dabei, aber immer nur um eben dabei zu sein, ein tolles Erlebnis und ein gutes Finish zu erleben. Dabei war mir die Zeit nie wichtig. Aber so ein Wettkampf spornt einem doch recht an, wenn es ums Durchhalten bei eintönigen und sich immer wiederholenden Streckenteilen geht. Und das braucht